Es war nun schon einige Tage her, daß Kräutwina durch das Tor gegangen war und Eiswin sich aufgemacht hatte die Sippe zu unterrichten. Kräutwina und Fuchswin wollten lieber bei Albin und Rowin bleiben. Kräutwina hatte die Absicht nun regelmäßig die Wiese zu besuchen. Aber Eiswin mahnte sie zur Vorsicht.
Vorerst sollte sie nur am späten Abend, nachts oder am frühen Morgen hinüber gehen. So konnten sie hoffen, daß Kräutwina nicht entdeckt werden würde.
Eiswin war schon den zweiten Tag fort, als Kräutwina verkündete, daß sie am späten Abend hinüber gehen wolle. Kann ich nicht mitkommen bettelte Albin. Ich möchte auch mal kucken. Kräutwina war skeptisch, sie wollte gerne noch ein bisschen mehr von der Wiese sehen und vielleicht auch herausfinden was mit dem Loch geschehen war. Wenn sie Albin mitnahm mußte sie auf ihn aufpassen. Nicht daß sie zurück ging und er konnte das Tor nicht finden. Aber Albin bettelte so sehr, daß sie ihm versprach ihn mitzunehmen.
Es war schon dämmrig als Kräutwina sich fertig machte um hinüber zu gehen. Albin stand trippelnd neben ihr. Mach mich nicht verrückt, sagte sie. Du bist ja nicht auszuhalten.
Albin schaute geknickt zu Boden. Ja er war aufgeregt, das stimmte, aber es war ja auch aufregend auf die andere Seite zu gehen und endlich mehr von der Wiese zu sehen. Was würde ihn dort erwarten.
Endlich war Kräutwina fertig, hatte ihren Korb über den Arm gehängt und wandte sich dem Tor zu. Dicht gefolgt von Albin. Sie zögerte einen Moment, legte die Hand auf das Tor und rückte es auf. Unversehens stand sie auf der anderen Seite und Albin direkt hinter ihr. Sei leise, mahnte sie ihn. Ich weiß nicht ob nicht doch noch Menschen in der Nähe sind und sie dürfen uns nicht bemerken.
Albin stand erst mal und schaute. Ja, da war der große grüne fette Frosch, den er schon gesehen hatte, aber es kam kein Wasser aus seinem Maul. Komisch dachte Albin. Ich bin ganz sicher, daß ununterbrochen Wasser aus seinem Maul gekommen war.

Kräutwina wandte sich nach rechts, bog das Gras auseinander und ging auf die weiße Frau zu. Albin sah sie weiß schimmern im Halbdunkel. Ein wenig fürchtete er doch sie könnte sich bewegen. Obwohl Kräutwina ihnen drüben versichert hatte, daß sie aus Stein sei und sich deshalb nicht bewegen würde, hatte er ein mulmiges Gefühl. Aber Kräutwina ließ sich nicht beirren, ging auf sie zu, legte die Hand auf die Hüfte und grüße freundlich. Guten Abend, weiße Frau, schön, daß Du noch da bist. Wir wollen uns ein bisschen umsehen. Wir werden Dich auch nicht stören, sagte sie und ging weiter.
Albin blieb stehen und betrachtete die weiße Frau - ja sie war mindestens so rund wie Kräutwina - naja er war ja auch ein bisschen pummelig und das war ihm vertraut. Wie sie so da lag und ihn anlächelte verlor sich seine Furcht. Leise sagte er: ‘Guten Abend, weiße Frau, ich bin Albin von den WARIS.
Er mußte sich beeilen, denn Kräutwina war schnurstracks durch das Efeu gestapft, auf den Rand der Wiese zu. Heute, hatte sie beschlossen, würde sie nach links gehen, denn beim letzten Mal hatte sie rechts die Rosenhecke entdeckt. Nun wollte sie wissen, was auf der anderen Seite zu finden war. Also ging sie am Rand der Wiese nach links und stand unvermittelt auf der anderen Seite des Teichs. Ja klar, sie war um den Teich herum wieder Richtung Tor gelaufen. Weiter.... da waren viele Kieselsteine und ein großes Ungetüm stand darauf. Du lieber Gott, doch nicht etwa eines der Monster. Es war grün und geschwungen und eigentlich sag es auch nicht bedrohlich aus. Eher gemütlich. Sie würde später versuchen herauszufinden was das war.

Am Rand entlang schritt sie weiter und hob plötzlich witternd die Nase. Diesen Geruch kannte sie. Ihre Schritte wurden hastiger, was Albin überraschte. Wie sich dieses alte Weiblein doch wieselflink bewegen konnte erstaunte ihn immer wieder. Plötzlich blieb Kräutwina stehen und schaute nach oben. Albin konnte nichts interessantes entdecken. Doch er merkte, daß Kräutwina aufgeregt war.
Kräuter! sagte sie nur. Kräuter! sie sind noch da!
Siehst Du Albin, das ist Salbei. Er schmeckt zwar etwas bitter, aber es ist eine große Medizin. Neugierig ging sie weiter, vielleicht waren noch mehr Kräuter da - der Geruch wurde sehr intensiv. Sie stand da am Rand der Wiese und schnüffelte. Der Duft von Thymian, Majoran, Liebstöckel, Rosmarin, Pimpernell, Boretsch und Estragon lag in der Luft. Kräutwinas Herz jubelte und sie war soooo glücklich. Sie hatte sie gefunden, all die Kräutlein, die sie über Jahre gehütet hatte, weil sie in ihrer Welt nur sehr selten wuchsen. Rasch stellte sie ihren Korb auf den Boden und begann einige der Blätter zu zupfen.
Albin fand das langweilig. Kräuter! Pahhh, wen interessierten schon Kräuter. Ihn hätte vielmehr interessiert ob die kohlrabenschwarzen Augen irgendwo waren.
Er bewegte sich etwas auf die Wiese zu. Das Gras war kurz, man konnte sich da nicht verstecken. Und Albin’s Fell war viel heller als das von Kräutwina. Es war so schön milchkaffebraun mit weißen Spitzen. Wenn jetzt ein Mensch kam, konnte er ihn bestimmt sehen. Aber Kräutwina war abgelenkt und merkte nicht, daß Albin sich von ihr entfernte. Albin hörte ein Geräusch. Erschrocken drehte er sich zu Kräutwina um. Aber sie war mit dem Pflücken der Kräuter beschäftigt und hatte es wohl nicht gehört. Es kam aus Richtung der weißen Frau.
Ohje ohje.... was wenn sie nicht zurück konnten. Kräutwina hatte ja erzählt, daß man immer an der weißen Frau vorbei mußte, wenn man auf die Wiese wollte und wieder zurück. Er duckte sich und schlich vorsichtig und langsam auf den hellen weißen Fleck im Halbdunkel zu. Da war es wieder, dieses Geräusch. Es klag wie Husten oder Niesen. Hmmm.... was konnte das sein. Ein Mensch wohl kaum, denn den hätte er sofort gesehen.
Albin war furchtbar neugierig. Vorsichtig bewegte er sich auf den Rand der Wiese zu, wo das Efeu begann. Da, da war es wieder. Es raschelte und jetzt schmatzte es auch und nieste. Ganz langsam bewegte er sich vorwärts, machte dann einen Satz und griff danach. Autsch!!! irgendetwas hatte ihn gestochen. Potzblitz wie war das möglich. Es raschelte und als er nachsehen wollte war nichts mehr zu finden. 3-4 kleine Löchlein hatte er in der Hand die nach dem “Etwas” gegriffen hatte. Es tat nicht sehr weh, aber es war unangenehm.
Kräutwina, auf die Attacke von Albin aufmerksam geworden, kam angerannt und schimpfte. Musst Du so einen Lärm machen, was hast Du denn wieder angestellt? Da war was, wollte Albin sich entschuldigen, aber Kräutwina winkte ab und grummelte vor sich hin. Komm, ich hol meinen Korb und dann gehen wir zurück - mit Dir ist mir das zu gefährlich. Ich werde ein andermal wiederkommen.

Albin senkte schuldbewusst den Kopf und ging zögernd hinter Kräutwina her. Die packte den Korb und beeilte sich entlang des Randes wieder zu der Stell zu kommen, wo der Weg zum Tor führte.
Geh vor, herrschte sie Albin an. Dieser trottete voraus, vorbei an der weißen Frau - dabei vergaß er ganz sie zu grüßen. Er hätte ihr einen schönen Tag wünschen können. Am Frosch angelangt blieb er stehen.
Los, geh weiter, sagte Kräutwina. Kannst Du Dich sehen? Ja..aaa, zu seiner großen Überraschung stand er sich plötzlich selbst gegenüber. Er wußte, daß nur er das sein konnte, denn er hatte sich schon öfter in der Wasseroberfläche gesehen. Streck die Hände aus, kommandierte Kräutwina. Und jetzt geh vorwärts, bis Du Deine Fingerspitzen berührst. Albin gehorchte, machte einen Schritt nach vorn und seine Hände berührten die Hände von dem anderen Albin. Auaaa, entfuhr es ihm. Was ist denn jetzt noch, fragte Kräutwina. Sie stand dicht hinter ihm. Er gestand ihr, dass ihn das “Etwas” vorhin gepiekt hatte.
Rowin hielt sich etwas Abseits. Irgendwie war er nun doch ein bisschen neidisch, dass diese beiden kleinen Wari’s schon so viel da drüben gesehen hatten und er immer noch nicht dort gewesen war. Aber er sagte nichts. Nein, er beschloß, ganz alleine hinüber zu gehen, ohne den anderen etwas zu sagen. Und da Albin und Kräutwina ja erst drüben waren, würden sie heute wohl hier bleiben. Er würde sich am frühen Morgen davon schleichen und durch das Tor schlüpfen. Was sollte ihm schon passieren, wenn es die beiden Kleinen auch geschafft hatten, dachte er.
Noch bevor es hell wurde und die anderen noch schliefen, schlich Rowin vorsichtig zum Tor. Nur kein Geräusch machen, dachte er. Vor ihm knackte es. Er machte noch einen Schritte und sah, wie Fuchswin gerade das Tor aufdrücken wollte.
Wo willst Du hin?

Ich....ich......wollte nur sehen, ob das Tor auch zu ist, log Fuchswin.
Soooo, ob das Tor zu ist, um diese Zeit, lüg mich nicht an, denkst Du ich bin doof? Fuchswin war zwar ein Tölpel, aber Angriff ist die beste Verteidigung. Also sagte er, was machst Du überhaupt hier. Du wolltest sicher auch nur kontrollieren ob das Tor zu ist.
Tja, damit hatte Rowin nicht gerechnet und so musste er zugeben, daß auch er endlich hinüber wollte.
Laß mich erst hinüber gehen und morgen Du. Nein, nein, nein, sagte Fuchswin - immer traut ihr mir nichts zu - ich geh jetzt hinüber und ich werde mich schon zu wehren wissen.
Sprachs, hob die Hand und drückte das Tor einfach auf. Rowin musste sich beeilen um mitzukommen.
Und da standen sie nun. Vor ihnen der Frosch, das wussten sie ja schon, also nach rechts zur weißen Frau. Vorsichtig schlichen sich die beiden durchs hohe Gras. Ahh, da lag sie, die weiße Frau.

Rowin fand es albern sie zu begrüßen, denn er wusste sie war aus Stein, also ging er schnurstracks auf den Rand der Wiese zu. Dicht gefolgt von Fuchswin.
Er würde mutiger sein als die anderen und quer über die Wiese laufen zur anderen Seite, denn erstens war es immer noch ziemlich dunkel und zweitens war es ganz still.
Rowin stapfte los und Fuchswin eilfertig hinterher. Bis zur Mitte der Wiese waren sie schon gekommen. Da hörten sie ein Geräusch - wie ein leises Plopp! Sie blieben beide abrupt stehen und im nächsten Moment regnete es, als ob einer den Stöpsel rausgezogen hätte. Verflixt dachte Rowin, das hat uns jetzt gerade noch gefehlt. Er rannte los um an den gegenüber liegenden Rand der Wiese zu kommen, denn da schien es nicht zu regnen. Atemlos hielt er an. Ja, hier regnete es nicht. Er ließ sich auf den Hintern fallen. So ein Mist, schimpfte er, ich bin fast ganz nass.

Fuchswin der ihm schnell gefolgt war, meinte nur, ach was, stell Dich nicht so an. Das bisschen Wasser wird Dir schon nichts tun.
Es wird eine Weile dauern bis wir wieder trocken sind, Sagte Rowin. Na und? antwortete Fuchswin, macht doch nichts.
Da machte es wieder Plopp!! und im nächsten Moment regnete es auf der anderen Seite der Wiese, wo Rowin und Fuchswin sich nieder gelassen hatten.
Ja wie, konnten die Menschen denn Regen machen wie sie wollten? Sie mussten hier weg bevor sie völlig durchnässt waren. Eilig lief Rowin am Rand entlang wieder in Richtung Mitte der Wiese, da sah er links von sich etwas stehen. Vielleicht konnten sie hier in Deckung gehen vor dem Regen.
Es sah aus wie ein riesiger Pilz. Als sie näher kamen rieb sich Rowin verwundert die Augen. Zwei stehende Fische - komisch, ein Pilz mit Fischen am Stil. Aber egal - sie bewegten sich ja nicht. Hier würden sie sich verstecken und abwarten bis der Regen vorüber war.
Es dauerte nur wenige Minuten und der Regen hörte so plötzlich auf, wie er gekommen war. Von weitem konnte man noch ein Rauschen hören, also regnete es immer noch - aber eben nicht mehr hier.
Rowin trat vor und schüttelte sich erst einmal ausgiebig. Nun wollte er sich die stehenden Fische doch mal näher ansehen. Er trat darauf zu und berührte sie mit der Hand. Hmmmm, sie waren auch aus Stein und jetzt bemerkte er auch, daß der Schirm des Pilzes falsch herum war. Der Rand war noch oben gewölbt und nicht nach unten. Hmmmm, machte er noch mal. Seltsam?
Fuchswin hatte ihn beobachtet, war aber an seinem Platz stehen geblieben. Und??? fragte er. Sie sind aus Stein, sagte Rowin. Gut so, meinte Fuchswin, dann tun sie uns auch nichts. Fuchswin trat näher und schon schepperte es. Pssssst leise! Was hast Du jetzt wieder angestellt. Rowin musste sich tief bücken um zu sehen, was passiert war. Direkt neben den Fischen stand ein Männlein und auf dem Boden lag sein Hut. Wie es aussah war auch das Männlein nicht lebendig - zum Glück, denn was wäre geschehen, wenn Fuchswin dem lebendigen Männchen den Hut vom Kopf geschmissen hätte?
Es machte keinen Sinn, noch hier zu bleiben. Nass und mit Fuchswin dabei, machte das keinen Spaß. Er hatte es sich so schön ausgemalt, wie er ganz alleine und still durch die Wiese laufen würde.
Komm!! Wir gehen zurück. Waaaas?? Jetzt schon, sagte Fuchswin. Wir sind doch noch gar nicht lange da. Mir gefällt das nicht, kannst ja alleine da bleiben, wenn Du so mutig bist, sagte Rowin.
Kaum gesagt und schon stapfte er los, am Rand entlang Richtung weiße Frau. Diesen Weg hatte er sich schon bei der ersten Erzählung von Kräutwina gemerkt.
Fuchswin zögerte. Sollte er wirklich hier bleiben?

Ganz geheuer war ihm das nicht und so beeilte er sich hinter Rowin her zu kommen. Vorbei an der weißen Frau, zum Frosch kam Rowin ans Tor. So jetzt musste er die Hände ausstrecken und darauf zugehen, genau so hatte Kräutwina es beschrieben. Er sah sein Spiegelbild, streckte die Hände aus und ging darauf zu. Das Tor ging auf. Puhhh, fast hätte Rowin angefangen zu schwitzen - aber alles war gut gegangen. Fuchswin hatte sich beeilt und kam ebenfalls durchs Tor. Sie waren wieder in ihrer Welt.
Rowin blieb neben Fuchswin stehen. Ich denke, sagte er, wir sollten den anderen nichts davon sagen, meinst Du nicht auch?
Ja ich denke auch, daß ist besser, sagte Fuchswin. Kräutwina könnte ärgerlich werden und eine Schimpfkanonade wollten sie beide nicht. Sie schlichen zum Lager und legten sich nieder. Rowin war enttäuscht und brauchte lange bis er wieder eingeschlafen war.
Blinzelnd öffnete Albin die Augen - die Sonne schien ihm direkte ins Gesicht. Vorsichtig setzte er sich auf. Die anderen schliefen noch fest.
Ohhhh, das wäre doch die Gelegenheit alleine hinüber zu gehen. Ohne Kräutwina, die schimpfte und sich nur für Kräuter interessierte. Allerdings war es schon sehr hell. Egal, dachte Albin, ich bin so klein und mein Fell ist nicht so auffällig, mich sieht schon keiner. Er war doch so neugierig, endlich mal etwas mehr zu sehen. Nachts war das so schwierig, alles war schwarz und dunkel.

Selbst schuld, meinte Kräutwina, darum kümmere ich mich nachher. Sie schon ihn zur Seite, machte einen Schritt auf sich selbst zu und schwupp ging das Tor auf. Rasch gingen beide hindurch und waren wieder in ihrer Welt. Kräutwina fuhr herum und eine Schimpfkanonade ging auf Albin nieder. Zeig, wo hat Dich das “Etwas” gestochen. Er hielt ihr die Hand hin. Ganz tief beugte sie sich darüber, hmmmmm....... machte sie. Insektenstiche sehen irgendwie anders aus. Ich weiß auch nicht was Dich da gestochen hat. Komm ich leg Dir ein Salbeiblatt drauf, das desinfiziert und morgen früh ist es vergessen. Albin wusste, daß er sich in solchen Dingen auf Kräutwina verlasen konnte. Sie hatte schon vielen Waris geholfen.
Vorsichtig stand er auf und ging Richtung Tor. Hoffentlich wachten die anderen jetzt nicht auf. Es blieb ruhig und er kam unbehelligt am Tor an. Jetzt nur noch dagegen drücken und dann war er drüben.
Kein Problem! Albin berührte das Tor mit der Hand und schon stand er vor dem Frosch. Er dachte sich. Erst mal schauen ob jemand auf der Wiese ist.
Nichts war zu sehen - alles war ruhig. Er schlich leise Richtung weiße Frau.
Alles ist in Ordnung, dachte er, aber sein Herz klopfte doch ein bisschen. Er ging bis zum Rand der Wiese und blieb zwischen dem hohen Efeu stehen. Im Notfall kann ich mich hier verstecken. Sein Blick schweifte über die Wiese. Hmmmm, eigentlich ist das gar keine Wiese, dachte er, denn hier wächst nur Gras und das ist ganz kurz - seltsam.
Sein Blick ging nach rechts - ahh da war der Rosenbusch - oder vielmehr waren es mehrere, sie reichten fas bis zur Mitte der Wiese. Dort stand ein Männchen mit einem Fisch. Während er noch da stand und das Gebilde betrachtete begann der Fisch Wasser aus seinem Mund zu spucken. Im ersten Moment konnte Albin es nicht glauben. Hinter ihm plätscherte es jetzt auch. Er drehte sich um und sah, daß der Frosch wieder angefangen hatte, Wasser zu speien. Komisch nachts tat er das nicht.
Albin war so fasziniert von dem was geschah, daß er das Geräusch, das er schon einmal gehört hatte gar nicht bemerkte.