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Albin03
Eiswin06
Rowin05
Fuchswin05
Kräutwina47
Mohrwina04
Nellwin40
Orwin07
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Die Welt der WARIS

Francis04b

Ohhhh, daran hatte Kräutwina gar nicht gedacht. Gehört Dir dieses hässliche Tier? Ja, das ist unsere Katze Francis und wahrscheinlich dachte sie Du bist eine Maus. Waaaaas, eine Maus, seh ich vielleicht aus wie eine Maus?

Nein, wenn ich Dich so betrachte siehst Du eigentlich eher aus wie ein Hamster.
Das wurde ja immer schöner. Wie ein Hamster - Kräutwina war beleidigt.

Ich bin ein WARI, hab ein wunderschönes Fell und Du denkst ich bin ein Hamster? das ist unverschämt.
Ohhh, entschuldige bitte, ich kenne keine WARIS. Wo kommst Du her und wie kommst Du in meinen Garten? Diese Frau konnte aber auch Fragen stellen. Sie musste das Tor doch kennen und wissen, daß sie von dort kam. Seltsam, dachte Kräutwina. Der Platz auf der Hand gefiel ihr gar nicht.
Setz mich endlich ab. Dann sag ich Dir woher ich komme. Die Frau ging ein paar Schritte und setzte Kräutwina auf einer weißen Ebene ab. Wenigstens war ringsum genug Platz, daß man nicht herunterfallen konnte. Aber Kräutwina konnte sehen, daß es immer noch sehr hoch war. Die Frau setzte sich ihr gegenüber auf einen Stuhl und beuge sich zu ihr herunter. Nun? fragte sie, Du wolltest mir sagen woher Du kommst.

Kräutwina sah ein, daß sie der Frau sagen musste wie sie in den "Garten" gelangt war und so erzählte sie, daß hinter dem Teich ein Tor ist und daß man durch dieses Tor in die Welt der WARIS gelangt. Sie erzählte auch, daß die WARIS schon immer hier gewesen waren und nur viele Jahre nicht herüber konnten, weil jemand das Tor verschlossen hatte.
Die Frau lächelte. Ahhh, ich verstehe, Du meinst meinen Spiegel am Teich, der wie ein Tor aussieht. Spiegel? Was für ein Spiegel, was redete die Frau da. Und was machst Du hier? fragte die Frau. Ich sammle Kräuter und Beeren für meine Sippe. Aha? Ihr seid also noch mehr?
Schon wieder so eine komische Frage, ja dachte die Frau denn sie sei alleine und der einzige WARI der Welt. Hach, die hatte aber wirklich keine Ahnung? Wir sind viele. Große und starke WARIS sind darunter, nicht so klein und schwach, wie ich! sagte Kräutwina mutig.
Sosooo! meinte die Frau nur. Denkst du das Ungeheuer hätte mich getötet? fragte Kräutwina. Francis? das wohl nicht, aber er hätte Dich verletzten können und das wollte ich nicht, sagte die Frau. Dann muß ich mich wohl bedanken? fragte Kräutwina. Naja das ist schon in Ordnung, sagte die Frau. Das nächste Mal werde ich aufpassen, meinte Kräutwina.

Das wäre gut, ja, sagte die Frau. Am besten in werde Fuchswin bitten mich zu begleiten, der wird mit "Deinem Francis" allemal fertig. Der ist ein Krieger, sagte Kräutwina. Die Frau lachte. Soooo Krieger habt ihr auch? Da die Frau lachte, gab Kräutwina klein bei und meinte, naja so ein richtiger Krieger ist er wohl nicht - aber er tut immer so.
Francis ist nicht oft im Garten, Du musst also keine Angst haben, ich werde aufpassen, versprach die Frau.

Ein schwarzer Schatten huschte heran und blieb neben dem Stuhl der Frau stehen. Er wedelte heftig mit dem Schwanz. Wuuuufff machte er.

Ahhh, da ist ja auch Max. Kennst Du ihn schon? Gott sei Dank nicht - das ist ja noch ein Ungeheuer. Kräutwina erinnerte sich, daß Albin erzählt hatte, Rowin hätte ein paar kohlrabenschwarze Augen gesehen und da standen sie leibhaftig vor ihr.

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Max tut Dir nichts - er ist ein ganz Lieber, sagte die Frau. Ob sie sich darauf verlassen konnte, war sich Kräutwina nicht so sicher. Möchtest Du ihn nicht begrüßen?

War die Frau von allen guten Geistern verlassen, sie sollte dieses Ungeheuer begrüßen? Komm ich nehme Dich auf die Hand und Max kann an Dir schnuppern, dann kennt er Dich. Nein, nein, nein.............. das wollte Kräutwina auf keinen Fall. Sie hatte nämlich gesehen was für große Zähne das Ungeheuer hatte. Du musst keine Angst haben - Max ist ganz vorsichtig. Komm!!

Kräutwina zögerte. Was wenn sie das nächste Mal in den "Garten" kam und Max war da? Naja immer noch besser als dieser Francis, vor dem mussten sich die WARIS in Zukunft in Acht nehmen. Ob Max ihr, wenn er sie kannte, nichts mehr tat? Wenn sie es nicht versuchte würde sie das nächste Mal Angst haben, wenn sie den Garten betrat und auf zwei Ungeheuer konnte sie unmöglich gleichzeitig achten. Nun gut, sagte sie, aber nicht zu nahe.

Kräutw3

Die Frau hielt ihr die Hand hin. Sie kletterte darauf und setzte sich, damit es nicht so schwankte. Vorsichtig hob sie die Frau hoch und näherte sich Max. Der wedelte noch aufgeregter mit dem Schwanz und kam ihrer Hand entgegen. Mach langsam, sagte Kräutwina. Die Frau senkte die Hand bis in die Höhe von Max's Kopf und dieser begann zu schnüffeln, immer näher kam er, bis ganz dicht an Kräutwina heran.

Max, das ist Kräutwina, sie wird uns jetzt öfter im Garten begegnen. Du hast sie sicher schon öfter gerochen, denn jetzt versteh ich auch, welcher Spur Du jeden Morgen folgtest, wenn Du aus dem Haus gesprungen bist.

Halt ihm die Hand hin, sagte die Frau. Was sollte sie, dem Untier die Hand hinhalten? Sie zögerte. Wenn Du ihn an der Hand schnuppern lässt erkennt er Dich das nächste Mal, sagte die Frau. Nun war es eh schon egal. Also streckte Kräutwina vorsichtig die Hand aus. Max kam näher und berührte ihre Hand ganz zart. Er hatte eine feuchte Nase und es kitzelte. Dreh Deine Hand um, sagte die Frau. Und da geschah etwas womit Kräutwina nicht gerechnet hatte. Max leckte ihr die Hand. Das kitzelte so sehr, den die Zunge war rau, daß Kräutwina lachen musste. Siehst Du, war doch gar nicht so schlimm.
Ja, die Frau hatte recht, war gar nicht so schlimm gewesen.

Wie lange war Kräutwina schon hier, wie viel Zeit war inzwischen vergangen. Sie musste unbedingt zurück. Kannst Du mich absetzten, ich muß zurück zu den anderen, sie werden sich Sorgen machen. Sicher, sagte die Frau, warte ich bring Dich! Sie stand auf, Kräutwina schwindelte, so hoch saß sie auf der Hand. Die Frau ging durch die Maueröffnung auf den Wiesenrand zu. Setz mich dort bei der weißen Frau ab, den Rest des Weges kann ich alleine gehen.

Wie Du willst, sagte die Frau und setzte Kräutwina am Rand der Wiese ab. Kräutwina drehte sich um und wollte so schnell wie möglich zum Tor laufen.

Warte, sagte die Frau. Wirst Du wieder kommen? Und werden wir uns wieder begegnen? Kräutwina war überrascht und drehte sich zu der Frau um. Sicher wollte sie wiederkommen, aber eigentlich hatte sie nicht vor gehabt der Frau wieder zu begegnen und wollte die anderen warnen.

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Möchtest Du denn, daß wir WARIS wieder kommen und Dich besuchen? Ja, sagte die Frau, ich würde mich sehr freuen. Na gut, sagte Kräutwina, ich werde mich mit meiner Sippe beraten und Eiswin muß es erlauben. Schön, dann sag Eiswin schöne Grüße!

Eine seltsame Frau war das. Bisher mochte sie die Menschen nicht und immer hatten sie die WARIS gejagt und vertrieben. Dann leb wohl, sagte Kräutwina. Auf Wiedersehn, sagte die Frau und Kräutwina stapfte auf das Tor zu.

Eh sich die Frau versehen hatte war sie verschwunden und sie konnte sich noch so anstrengen, sie konnte nicht sehen wie Kräutwina den Garten verließ. Aber auf ihrem Gesicht lag immer noch ein Lächeln.

Kräutwina schlug das Tor zu und lehnte sich mit dem Rücken dagegen. Sie war immer noch aufgeregt. Sie musste Eiswin erzählen, daß die Frau sie getroffen hatte und sie wusste auch, daß Eiswin ihr verbieten würde so schnell wieder hinüber zu gehen.

Sie kam zum Lagerplatz und sah, daß die anderen das Essen vorbereitet hatten. Also würde sie es erst einmal verschieben Eiswin von den Vorkommnissen im Garten zu berichten. Zum ersten Mal seit langer Zeit gab es wieder Pfannkuchen und alle waren glücklich. Darum beschloß Kräutwina, heute nicht mehr mit Eiswin zu sprechen. Aber sie nahm sich auch vor, einige Tage den Garten nicht zu besuchen.

Gruppe

Albin, Rowin und Fuchswin hatten die letzten Tage oder waren es sogar Wochen, viel gearbeitet und suchten etwas Zerstreuung. Da machte Fuchswin den Vorschlag doch wieder einmal in den Garten zu gehen. Man könnte ein bisschen stöbern oder der weißen Frau im Efeu Gesellschaft leisten - oder die stehenden Fische aufsuchen in deren Pilz es plätscherte. Albin und Rowin waren sofort einverstanden.
Au ja, ein Abenteuer, das war jetzt genau das richtige.
Es war am späten Nachmittag als sie sich davon schlichen und zum Tor gingen. Schnell schlüpften sie hindurch.
Fuchswin stapfte sofort auf die weiße Frau zu, setzte sich nieder, lehnte sich mit dem Rücken an ihren Bausch und beschloß hier gemütlich ein Nickerchen zu machen.
 

Rowin schüttelte den Kopf. Dafür hätte er ja nicht unbedingt mitkommen müssen. Aber gut, so konnte er wenigstens nichts anstellen.
Albin und Rowin gingen an der weißen Frau vorbei, an den Rosenbüschen entlang, auf die stehenden Fische zu. Schau der Pilz wölbt sein Dach nach oben und Wasser fließt hinein, sagte Rowin. Albin lehnte sich weit zurück um hinaufschauen zu können.

Weiter ging es den Rand entlang zur anderen Seite des Gartens. Sie kamen an ein großes Tor aus Holz und dieses Tor war offen. Man konnte das Loch in der Mauer sehen. Rowin blieb stehen. Komm, sagte er, wir gehen zurück. Albin starrte fasziniert auf das Loch in der Mauer. Was mochte da drinnen wohl sein? Er hörte gar nicht was Rowin sagte. Rowin aber, hatte sich längst umgedreht und sich auf den Rückweg gemacht.

Albin wie magisch angezogen von dem Loch ging immer näher. Es war ruhig und nichts rührte sich. Er streckte den Kopf durch das riesige Loch. Ohhhh, da war ja noch viel mehr. Er setzte den Fuß über die Schwelle und ging hinein. Da war ja ein Haus im Haus. Lustig was die Menschen machten. Der Boden war kühl und glatt. Anders als in ihren Katen. Albin war so konzentriert, daß er viel zu spät bemerkte, daß das Tor ins Schloß fiel und von außen der Schlüssel gedreht wurde.
Er war gefangen und konnte nicht mehr hinaus. Jetzt erst sah er ein, wie leichtsinnig er gewesen war. Er würde hier jämmerlich verhungern und verdursten müssen. Wie sollten die WARIS ihn hier finden. Rowin war zurück gegangen und hatte sicher nicht bemerkt, daß Albin ihm nicht gefolgt war.

Und so war es!! Komm wir wollen hinter die stehenden Fische schauen, sagte Rowin. Drehte sich halb um und....... jetzt erst bemerkte er, daß Albin nicht hinter ihm war. Überrascht drehte er sich um, aber er konnte Albin nirgends entdecken. Er lief ein Stück zurück, nichts. Albin war wie vom Erdboden verschwunden. Was treibt dieser kleine Kerl bloß wieder. Albin, rief er, komm raus, ich finde das gar nicht lustig! Aber Albin antwortete nicht. So weit würde es der kleine Kerl doch nicht treiben oder? Rowin begann sich Sorgen zu machen.

Er ging den Rand entlang bis zu dem großen Holztor, doch dieses Mal sah es anders aus - richtig, es war zu, die Öffnung in der Mauer war verschwunden. Sollte Albin etwa......., das konnte doch nicht sein....... aber wenn er hier nicht war.

Er drehte sich um, rannte quer über die Wiese Richtung Fuchswin und rief, Albin ist verschwunden!!

Fuchswin war ein gedöst und fuhr hoch. Was ist?

Albin ist verschwunden, sagte Rowin noch einmal. Ach was, der wird sich versteckt haben, meinte Fuchswin.

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Ich hab schon nachgeschaut, er ist nicht da. Komm, wir suchen nach ihm, sagte Fuchswin. Gemeinsam huschten sie über die Wiese zur anderen Seite und liefen auf das große Tor zu. Sie suchten nach rechts und nach links, riefen ....... nichts. Rowin stand jetzt direkt vor dem Tor. Albiiiiiin!!!! rief er. Da hörte er Albin. Hiiiier bin ich, rief dieser. Woooo, ich kann Dich nicht sehen. Hier, hier drin, ich kann nicht raus. Mach auf?

Aufmachen?? Wie sollte das gehen, das Tor war übermächtig hoch und breit und es war zu.

Was sollten sie tun? Sie konnten Albin nicht helfen. Wir holen Hilfe, sei unverzagt! sagte Rowin. Und zu Fuchswin gewandt, komm, komm schnell. Wir müssen Hilfe holen.

So schnell sie konnten rannten sie zum Tor, schlüpften hindurch und rannten auf das Lager zu.

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Hilfe, Hilfe, rief Fuchswin schon von Weitem. Eiswin trat aus der Kate und sie rannten atemlos auf ihn zu. Albin, Albin ist gefangen, rief Rowin.

Eiswin verstand erst nicht was eigentlich los war und bat zu berichten. Beide plapperten schnell drauf los. Halt, halt, sagte Eiswin. Einer nach dem anderen, so kann ich nichts verstehen. Und so berichtete Rowin was sich im Garten zugetragen hatte.

Inzwischen war auch Kräutwina dazu gekommen. Um Himmels willen, was wenn die Menschen Albin töten werden? Eiswin runzelte die Stirn und sah Rowin und Fuchswin böse an. Wie konntet ihr das zulassen?

Nun war guter Rat teuer. Wie sollten sie Albin befreien? Da trat Kräutwina vor und nun berichtete sie, was ihr am Morgen geschehen war. Daß sie das Ungeheuer Francis getroffen hatte und die Menschenfrau sie rettete. Daß diese sie dem Ungeheuer mit den kohlrabenschwarzen Augen "Max" vorgestellt hatte und sie auf ihren Weg zurück brachte.

Sie werden Albin sicher nichts tun, meinte Kräutwina. Aber Du kennst nur die Frau! Vielleicht gibt es dort viel mehr Menschen, was ist mit denen. Und was, wenn sie gar nicht bemerken, daß Albin in dem "Verließ" ist.

Tjaa, darauf wusste Kräutwina auch keine Antwort.

Sie mussten überlegen, was sie tun konnten. Albin war ja eigentlich in Sicherheit. Jedenfalls konnten ihm weder Francis noch Max etwas tun.

Also hatten sie Zeit genug, sich einen Plan auszudenken.
 

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Sie ließen sich auf dem Versammlungsplatz im Kreis nieder und beratschlagten. Nein eigentlich redeten sie sich die Köpfe heiß. Fuchswin machte die aber witzigsten Vorschläge - man könnte ein Loch in das große Holztor bohren oder sich darunter durch graben. Typisch Fuchswin eben. Er wusste weder wie dick das Tor war, noch ob man sich darunter durch graben konnte, was wenn Fels den Weg versperrte. Man müßte es wenigstens versuchen meinte er. Eiswin winkte ab. Das war keine Lösung.
Lange saßen sie schon, denn es war inzwischen dunkel geworden und sie mussten in Feuer entfachen.
 

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Du sagst, Du bist sicher, daß die Frau gut zu den WARIS ist, wandte er sich an Kräutwina. Jaaa, ich denke schon, sie wird ihm nichts tun; im Gegenteil.

Ja dann bleibt uns nur ein Weg, wir müssen sie um Hilfe bitten. Und wie willst Du das machen? Wir können sie wohl kaum rufen - ich denke durch die dicken Mauern, hinter denen sie lebt, wird sie uns nicht hören. Und wie sollen wir uns sonst bemerkbar machen.

Für Albin ist es eine gute Strafe dafür, daß er so unvorsichtig war, wenn er eine Nacht hinter dem riesigen Tor verbringen muss.

Wir alle, werden morgen hinüber gehen und uns vor der Wohnung der Menschenfrau niederlassen, so daß sie uns bemerken muss, wenn sie diese verlässt. Dann können wir sie bitten, Albin zu befreien.

Alle redeten darauf los, als Eiswin diesen Vorschlag gemacht hatte. Was würde geschehen, wen Francis im Garten herumschlich oder nicht die Menschenfrau aus dem Haus kommen würde, sondern jemand anderes und, und und......

Eine ganze Weile ging alles durcheinander, da hob Eiswin beschwichtigend die Hände.

Ruhig jetzt. Um zu Albin vorzudringen haben wir nicht die Kraft und auch nicht die Möglichkeiten, also bleibt uns nur dieser eine Weg. Es ist beschlossen.

Morgen wenn es hell wird, werden wir alle hinüber gehen und versuchen, Albin zu befreien.
 

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Naja, den anderen war nichts besseres und Einfacheres eingefallen, als der Vorschlag von Eiswin, daher willigten sie ein.
Geht jetzt, legt euch schlafen, morgen in der Frühe brechen wir auf.

Einer nach dem anderen trottete davon und ließ den Kopf hängen. Rowin und auch Fuchswin machten sich große Vorwürfe, daß sie nicht auf Albin geachtet hatten.

Inzwischen saß Albin in dem Raum, der durch die große Tür verschlossen war und wartete. Wie lange würde er wohl hier bleiben müssen. Er war verzagt. Ach wäre er doch nur nicht so neugierig gewesen und mit Rowin zurück gegangen. Ach hätte er doch bloß besser gehört und hätte den Raum erst gar nicht betreten. Aber alles jammern und zagen half jetzt nichts mehr. Er saß fest in der Falle. Inzwischen war es auch noch dunkel geworden. Ein paar ganz kleine Tränen waren ihm übers Gesicht gerollt und über all dem Kummer schlief er auf der Matte die da lag ein.

Albin wachte auf, denn plötzlich war es hell in dem Raum in dem er saß. War es schon wieder Morgen? Ohhh..... da war ja noch eine Öffnung. Das hatte er noch gar nicht gesehen. Durch die würde er hinaus schlüpfen und schnell zu den anderen laufen. Er lief auf die Öffnung zu und plonnnnk stieß mit dem Kopf gegen eine unsichtbare Wand. So heftig, daß er rückwärts auf den Rücken fiel. Wie ein Käfer lag er da und zappelte mit Armen und Beinen. Er rappelte sich auf und blieb sitzen. Was war das. Eine Öffnung die man sehen aber nicht passieren konnte.

Und da kam der Schatten. Es ging so schnell, daß Albin starr vor Schreck sich nicht bewegen konnte. Hinter der unsichtbaren Wand erschien ein Gesicht, ein Gesicht das er schon kannte. Es war Max!

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